17.06.10

Von: Uwe Hansen, Plattdüütsch in Hamborg e.V.

Präsident der Hamburgischen Bürgerschaft ehrt plattdeutsche Schulsieger

Schulen aus Fischbek und Sasel auf Platz 1

Die plietschesten Plattsnacker Hamburgs gehen in Sasel und Fischbek zur Schule. Stellvertretend für ihre Klassenkameraden nahmen Valentin Schaak (für die Klasse 1a/1b der Schule Schnuckendrift in Fischbek) und David Fürst (für die Klassen 3 und 4 der Schule Hasenweg in Sasel) am Dienstag im Hamburger Rathaus den ersten „Plattdüütschpries för Hamburg“ in Empfang. Unter großem Beifall hatten die Siegerklassen im Großen Festsaal vor 530 Schülern, Lehrern und Eltern Lieder und Gedichte vorgetragen. Mit ihren Wettbewerbsbeiträgen heimsten Sie sich jeweils 500 Euro Preisgeld für die Klassenkasse ein.

Den gemeinsamen zweiten Preis überreichte der Schirmherr der Veranstaltung, Bürgerschaftspräsident Dr. Lutz Mohaupt, der Schule Windmühlenweg in Groß Flottbek, der Schule Wildschwanbrok in Meiendorf und der Aueschule in Finkenwerder. Mit Theaterstücken, Gesang, Musik und Tanz hatten sie sich den zweiten Rang erobert.

Der Preis wurde vom „Plattdüütschroot för Hamborg“ und dem gemeinnützigen Verein „Plattdüütsch in Hamborg e.V.“ ausgelobt. Die Initiatoren wollen mit diesem Preis auch die Absicht des Senats anerkennen und unterstützen, das Erlernen der Plattdeutschen Sprache als Unterrichtsfach an Hamburger Schulen einzuführen. An der ersten Ausschreibung des Wettbewerbs hatten sich 170 Schülerinnen und Schüler mit unterschiedlichen Projekten beteiligt. Kostproben ihres Könnens gaben die Favoriten im vollbesetzten Großen Festsaal des Hamburger Rathauses.


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